Gemüsebau Steiner hat für das Geschäftsjahr 2024 bereits zum zweiten Mal nach 2021 einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt, der der Systematik des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) folgt. Damit bekennt sich das Unternehmen zu seiner Verantwortung in den Bereichen Ökologie, Soziales und Gesellschaft. Der Bericht, der sich an die Endverbraucher und die Öffentlichkeit ebenso richtet wie an den Handel, steht unter dem Motto „Auf dem Weg zu einer Ernährungswende“. Damit greift er die Herausforderung der Klimakrise auf, die u.a. die Umstellung der Ernährung von zu viel tierischen hin zu nachhaltig produzierten pflanzlichen Lebensmitteln erfordert. Gemüsebau Steiner leistet in fast allen der vom Institut für Energie- und Umweltforschung (IfEU) genannten Kriterien einer solchen Ernährungswende einen Anteil.
Ein Aspekt davon ist die möglichst nahhaltige Produktion des Gemüses. Das gilt nicht zuletzt für die Klimabilanz. Durch sein einzigartiges Energiekonzept und eine eigene Geothermieanlage zur Heizung der Gewächshäuser in Kirchweidach spart Gemüsebau Steiner im Vergleich zu herkömmlichen Gewächshäusern mehr als 6,5 Millionen Liter Heizöl und mehr als 21,5 Millionen Kilogramm CO2 im Jahr ein. Dennoch fallen durch den Geschäftsbetrieb Emissionen des Treibhausgases an. Auch diese sollen weiter zurückgefahren werden. Das Unternehmen hat sich deshalb eigene Klimaziele im Sinne der strengen Science Based Target Initiative (SBTI) gesetzt und sich zu diesen Zielen dem Handel gegenüber bekannt. So ist Gemüsebau Steiner bestrebt, seine Emissionen in Scope 1 und Scope 2 des Greenhouse Gas Protocol bis 2030 um 42 % bezogen auf 2021 zu reduzieren und bis 2050 die Emissionen in Scope 1 bis 3 um 90 %. Der neue Nachhaltigkeitsbericht enthält die kompletten Treibhausgasbilanzen für die Jahre 2021 bis 2024. Danach liegt Gemüsebau Steiner im Zielerreichungskorridor. Seit dem Basisjahr 2021 hat das Unternehmen seine Emissionen in Scope 1 und 2 bereits um 31 % gesenkt. Für das Mittelfristziel der SBTI heißt das, dass Gemüsebau Steiner nur mehr 19 % über dem für 2030 angestrebten Wert liegt.
Der Nachhaltigkeitsbericht beinhaltet und erklärt auch die neue Organisation und Struktur der Firmen: Gemüsebau Steiner, BIOhof Kirchweidach, Naturwärme Kirchweidach-Halsbach und der gerade neu enstehenden Firma Endless Summer.
Als unterstützender Inhalt wurden Interviews zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen abgedruckt und können auch als Video aufgerufen werden.